Frauen in der Dokumentarfilmproduktion

In den letzten Monaten gibt es vermehrt Aufmerksamkeit für Frauen in der Filmbranche insgesamt und damit auch für Dokumentarfilmerinnen. Dafür sorgen aktuelle Debatten wie die #metoo und Forderungen der Gleichstellungsinitiative Pro Quote Film (vormals Pro Quote Regie). Auf Festivals, auf Symposien und in Kollektiven sind Frauen in der Filmbrache und die Rahmenbedingungen, in denen sie Filme machen, Thema. 

 

Ein Netzwerk, in dem die oben angesprochenen Aspekte von Anfang an eine große Rolle spielten, ist das Netzwerk LaDoc. Vor 15 Jahren schlossen sich in Köln engagierte Dokumentarfilmerinnen zu einer "Bande"[1]zusammen. Seit dem organisieren sie Konferenzen, Lectures und Workshops im Bereich Dokumentarfilmproduktion und tauschen sich regelmäßig zu ihren Projekten aus. Die Mitglieder kommen aus allen Gewerken und bringen ihre Erfahrungen als Editorinnen, Regisseurinnen, Fotografinnen, und als Filmemacherinnen ein. Auf dieser Seite soll speziell ein Blick auf ihre vielfältigen Filme geworfen werden. In den Fokus rücken jedoch nicht allein die fertigen Werke die entstanden sind, sondern auch die Praktiken in der Dokumentarfilmproduktion von Frauen hinter der Kamera, am Schnittplatz, in der Organisation und Ideenfindung. 

 

[1]Prof. Dr. Jutta Brückner, Rede auf der Veranstaltung "Some like it equal" von Pro Quote Film in Berlin am 06. 03. 2018